Institut für Bibliothekswissenschaft - Humboldt Universität zu Berlin

zurück




Sehenswert?

Sonnenuntergänge am Strand, sternenklare Nachthimmel und immer wieder Lächeln.



Hörenswert?

Das Gewissen kann man bei Gelegenheit beispielsweise mit folgenden Songs übertönen
(Meine derzeitige Top-Ten der schnelleren (Classic-)Rocksongs - Reihenfolge nahezu austauschbar):

1. Lyrnyrd-Skynyrd - Freebird
2. Creedance Clearwater Revival - Fortunate Son
3. Nirvana - The Man Who Sold The World
4. Pearl Jam - Do The Evolution
5. Deep Purple - Fireball
6. Creed - Signs
7. Soundgarden - Let Me Drown
8. The Doors - Who Do You Love
9. Led Zeppelin - Achilles Last Stand
10. Jethro Tull - Locomotive Breath

Viel Spaß bei der Albenrecherche :-)


1. Was studierst du?

Ich studiere Bibliothekswissenschaft im ersten Hauptfach und Neuere/Neueste
Geschichte im zweiten Hauptfach. Mit dem Wintersemester 2004/05 ist es mein
drittes Semester an der Uni.



2.Warum hast du deine Fächer miteinander kombiniert?

Weil es die Disziplinen sind, die mich am meisten ansprechen und
interessieren. Das Faible für Bibliothekswissenschaft geht auf ein
Schulpraktikum an der Zweigbibliothek Sozialwissenschaften der Universität
Rostock zurück.
Da war ich 16. Seitdem wollte ich einen Ausbildung im
Bibliotheksbereich aufnehmen. Dass ich an der Humboldt-Universität gelandet
bin, lag vor allem daran, dass ich auch unbedingt Geschichte studieren wollte.
Es war schon immer in der Schule ein Lieblingsfach von mir, aber
durch den Leistungskurs wurde ich noch mehr motiviert mich in diesem Fach
einzuschreiben. Denn hier wurden im Gegensatz zur gängigen Faktendiktier-
und Lernmethodik auch Zusammenhänge vermittelt und eigene Projekte
durchgeführt. Eine wunderbare Erfahrung. Insofern kann ich sagen, dass die
Kombination logische Folge meiner Schullaufbahn war.



3.Warum denkst du, dass Bibliothekswissenschaft wichtig ist und unser Institut erhalten bleiben muss?

Wenn man Bibliothekswissenschaft als eine Wissenschaft versteht, welche
immer effektivere Lösungen sucht, um Informations- und Wissensuchende/n zu
unterstützen / zu helfen und entsprechende Fertigkeiten vermittelt, so ist
eine dazugehörige Institution unerlässlich. Sie soll die notwendigen
Fachkräfte ausbilden. Gerade in einer Informations- und
Dienstleistungsgesellschaft wie in Deutschland ist eine anerkanntes Institut
für Informations- und Wissensmanagment essentiell. Dieser Anspruch steht für
das IB im Raum und trotz momentaner bescheidener (finanzieller) Mittel und
Möglichkeiten sollten wir diesen Status anstreben. Eine Schließung wäre
absolut widersinnig und kontraproduktiv.



4.Bist du zufrieden mit dem Studium am IB? Was wären Dinge, die du ändern
würdest?

Ja und Nein. Ich bin froh in der studentischen Fachschaft (der ich auch
angehöre) Leute kennengelernt zu haben, denen das Fach sowie das IB selbst
am Herzen liegt und mit bescheidenen Möglichkeiten, aber vielen guten Ideen
Innovationen (wie z.B. dem Weblog) am Institut etablieren. Das und mein
persönliches Engagement trägt erheblich zu der Qualität meines Studiums bei.
Mit den Lehrveranstaltungen bin ich nicht immer zufrieden. Oftmals vermisse
ich das Engagement der Dozenten zu Diskussionen anzuregen, so dass sich die
Studierenden gefordert fühlen und sich damit auch selbst fordern. Aber das
sind ja auch die Studierenden selbst gefragt. Das würde ich gern verändert
wissen.



5.Was tust du, wenn du nicht gerade studierst?

Neben dem Studium, der Fachschaftsarbeit und (seit kurzem) der Tätigkeit als
studentische Hilfskraft bei den "Jahresberichten für Deutsche Geschichte"
(Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften), ist die Freizeit
nicht mehr so üppig. Ich lese gern (nicht nur Fachliteratur und historische
Quellen), bin guter Musik zugetan und mir dementsprechend für gepflegtes
Feiern nicht zu schade. Da ich keinen Fernseher habe, auch nicht vermisse,
werden Kinobesuche für mich noch mehr zum Event. Seit dem Anfang des
Studiums kommt Sport ziemlich zu kurz bei mir. Ich hab mir jedenfalls für das
Wintersemester vorgenommen einen Kurs beim Hochschulsport zu belegen...



Profil des Monats September 2004
:
Matti

in Szene gesetzt von Martina Kilian,
Manuela Schulz und Ben Kaden

--
nach oben
-- andere Profile


Lesenswert?

Schon seit Jahren begeistern mich die Romane von Jostein Gaarder und John Irving.

Wie stellst du dir deine Zukunft vor?

Ich bin (noch) nicht in der Lage weit nach vorne zu blicken. Zudem versuche ich lieber die Gegenwart zu erleben und zu genießen. Was meine berufliche
Zukunft betrifft, so habe ich das Ziel spätestens zum Hauptstudium im nächsten Herbst klare Vorstellungen zu haben, auf die ich hinarbeiten kann,
nicht ohne nach rechts und links zu schauen. Mal sehen ob mir das gelingen wird.