Institut für Bibliothekswissenschaft - Humboldt Universität zu Berlin

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Du kommst ursprünglich nicht aus Berlin. Was hat dich dazu gebracht hierher zu ziehen und Bibliothekswissenschaft zu studieren?

Die Menge der Möglichkeiten - vor allem der kulturellen -, die es in Berlin gibt, faszinieren mich. Leider ist es aus finanziellen Gründen nicht immer möglich, all diese Möglichkeiten zu nutzen. Ich habe mich entschlossen, Bibliothekswissenschaft zu studieren, weil ich mir gut vorstellen kann mein „Hobby“ – das Schreiben – zum Beruf zu machen und so vielleicht in einem Verlag oder einer Redaktion zu arbeiten. Mich interessiert alles, was mit Medien zu tun hat und im Studium vor allem die Richtung „Dokumentation“.

Was studierst du außerdem und warum hast du deine beiden Fächer so kombiniert?

Im Moment habe ich noch kein weiteres Fach neben der Bibliothekswissenschaft.
Bis zum Sommersemester, werde ich mich für mein 2. Fach entschieden haben – ich schwanke noch zwischen Englisch, Technik- und Wirtschaftsgeschichte und Literatur.

Wie ist jetzt nach den ersten Wochen deines Studiums hier der Eindruck vom Studium an sich. Werden deine Erwartungen erfüllt?

Der erste Eindruck ist sehr positiv. Das Angebot am Institut scheint breit gefächert, was mir gut gefällt. Es gibt somit auch viele Spezialisierungsmöglichkeiten.

Hast du schon eine Vorstellung von deiner Zukunft (beruflich oder privat)?

Ich habe noch keine klaren Vorstellungen von dem, was mal sein wird. Bevor ich mir allerdings Gedanken über eine Familie mache, sollte die berufliche Seite gesichert sein und somit eine Grundlage geschaffen werden.

Welche Interessen hast du neben dem Studium?

Da wäre zunächst der Versuch des Fotografierens zu nennen. Ich mag es, Momente und Gedanken festzuhalten, die mir wichtig erscheinen. Auch Situationen, die für sich sprechen. Wenn ich finde, dass ein Foto viel aussagt oder gelungen ist, stelle ich es auch online. Ich versuche auch meine Gedanken in Worte zu fassen, was nicht immer gut endet. In letzter Zeit lasse ich mich sehr von Bildern inspirieren, gezeichnet oder fotografiert, von mir selbst, oder von anderen. Vielleicht ist es meine Zukunft, aber wer weiß das schon.

Nenne ein Buch, welches man deiner Meinung unbedingt gelesen haben muss?

Es gibt so viele. Und es kommt natürlich auf die Laune an … wie so oft.
“Die Leopardin“ von Ken Follett hat mir gut gefallen.

Musik?

Bedeutet mir sehr viel. Bin ich zuhause läuft ständig das Radio oder die mp3-Sammlung. Auch hier ist es sehr stimmungsabhängig. Für alle, die gern mal was Neues versuchen, nur ein Wort: Athlete.


Interview: Tanni

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