Humboldt-Universität zu Berlin
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Prüfungsordnung für den Magisterteilstudiengang (MTSG)
Bibliothekswissenschaft im Hauptfach und Nebenfach


A. Bibliothekswissenschaft als Hauptfach

§ 1 Besondere Studienanforderungen
§ 2 Regelstudienzeit, Gliederung des Studiums, Stundenumfang und Ausschluß von Fächerkombinationen
§ 3 Grundstudium
§ 4 Anforderungen der Zwischenprüfung
§ 5 Hauptstudium
§ 6 Anforderungen der Magisterprüfung

§ 1 Besondere Studienanforderungen
Bei der Meldung zur Zwischenprüfung müssen Kenntnisse (Schulabschluß bzw. äquivalente Nachweise, z.B. "Cambridge Certificate in Englisch") in zwei lebenden Fremdsprachen (darunter Englisch) nachgewiesen werden; Latinum erwünscht.

§ 2 Regelstudienzeit, Gliederung des Studiums, Stundenumfang und Ausschluß von Fächerkombinationen
(1) Die Regelstudienzeit beträgt für den MTSG Bibliothekswissenschaft als HF neun Semester im Umfang von 80 Semesterwochenstunden (SWS).

(2) Das Studium unterteilt sich in ein Grundstudium (vier Semester) und in ein Hauptstudium (fünf Semester). Der Stundenumfang beträgt im Grund- und Hauptstudium jeweils 36 SWS für den Pflicht- und Wahlpflichtbereich. Für die Lehrveranstaltungen nach freier Wahl des Studenten/derStudentin sind jeweils vier SWS vorgesehen.
Damit wird sichergestellt, daß das Studium einschließlich der Prüfung innerhalb der Regelstudienzeit vollständig abgeschlossen werden kann.

(3) Der MTSG Bibliothekswissenschaft als HF ist mit allen an der HUB angebotenen MTSG kombinierbar.

§ 3 Grundstudium
Zulassungsvoraussetzungen für die Zwischenprüfung sind:

1. Insgesamt vier Leistungsnachweise:


davon je ein Leistungsnachweis in den Fachgebieten
Grundlagen des Bibliothekswesens (Pflicht) und Grundlagen des Dokumentationswesens (Pflicht)

sowie zwei weitere Leistungsnachweise in den Fachgebieten:

Bestandserschließung (Wahlpflicht)
oder Publikationsformenlehre (Wahlpflicht)
oder Bibliotheks- und Dokumentationsgeschichte (Wahlpflicht)
oder Bibliotheks- und Informationstechnologie (Wahlpflicht)
oder Fachspezifische Betriebslehre (Wahlpflicht)
oder Formalerschließung (Wahlpflicht)
oder Inhaltserschließung (Wahlpflicht)
oder Bibliographie (Wahlpflicht)
oder Rechtsnormen im Bibliotheks- und Dokumentationswesen (Wahlpflicht)

Leistungsnachweise können in Proseminaren durch schriftliche Tests oder Seminararbeiten erworben werden.

2. Es sind Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen von insgesamt 30 SWS zu belegen, davon über die Pflichtveranstaltungen hinaus mindestens je 2 SWS in den unter 1. genannten Fachgebieten (gemäß Studienordnung § 4, A (1) 3. bis 11.). Die entsprechenden Studienbuchseiten sind vorzulegen.

3. Nachweis der erfolgreichen Absolvierung zweier Praktika von mindestens je vier Wochen Dauer, je eins in einer Bibliothek und in einer Dokumentationseinrichtung, in der vorlesungsfreien Zeit - in der Regel erst nach dem zweiten Fachsemester absolvierbar. Über die Möglichkeiten der Anerkennung von Zeiten beruflicher Praxis entscheidet der Prüfungsausschuß.

4. Nachweis von Kenntnissen in zwei lebenden Fremdsprachen (gemäß § 1)

§ 4 Anforderungen der Zwischenprüfung
(1) Die Zwischenprüfung besteht aus zwei mündlichen Prüfungen von je 20 Minuten Dauer in den Fachgebieten Grundlagen des Bibliothekswesens und Grundlagen des Dokumentationswesens.

(2) Für Behinderte kann der Prüfungsausschuß auf Antrag den Prüfungsmodus ändern.

§ 5 Hauptstudium
(1) Das Hauptstudium erfolgt für einen der Studienschwerpunkte Bibliothekswesen oder Dokumentationswesen.

(2) Zulassungsvoraussetzungen für die Magisterprüfung im Schwerpunkt Bibliothekswesen sind:


1. Nachweis der erfolgreich absolvierten Zwischenprüfung.

2. drei Leistungsnachweise, davon wahlweise je ein Leistungsnachweis in den Fachgebieten
Bibliotheksbetriebslehre (Wahlpflicht)
oder Bestandsaufbau und -erschließung (Wahlpflicht)
oder Bibliotheksbenutzung, Öffentlichkeits- und Programmarbeit (Wahlpflicht)
oder Bibliotheks- und Informationstechnologie (Wahlpflicht)
oder Bibliographie (Wahlpflicht)
oder Informationsvermittlung (Wahlpflicht)
oder Schrift-, Buch- und Bibliotheksgeschichte (Wahlpflicht)
Leistungsnachweise können in Hauptseminaren durch schriftliche Tests oder Seminararbeiten erworben werden.

3. Es sind Wahlpflichtveranstaltungen von insgesamt 32 SWS zu belegen, davon mindestens je 2 SWS in den unter 2. genannten Fachgebieten. Die entsprechenden Studienbuchseiten sind vorzulegen.

4. Nachweis der erfolgreichen Absolvierung eines Praktikums von mindestens sechs Wochen Dauer in einer Bibliothek, in der vorlesungsfreien Zeit während des Hauptstudiums absolvierbar. Über Möglichkeiten der Anerkennung von Zeiten beruflicher Praxis entscheidet der Prüfungsausschuß.
5. Nachweis der Teilnahme an mindestens zwei Exkursionen von in der Regel je einer Woche Dauer, davon eine außerhalb Berlins.
(3) Zulassungsvoraussetzungen für die Magisterprüfung im Studienschwerpunkt Dokumentationswesen:


1. Nachweis der erfolgreich absolvierten Zwischenprüfung.

2. drei Leistungsnachweise, davon wahlweise je ein Leistungsnachweis in den Fachgebieten
Wissensbasierte Systeme im Bibliotheks- und Informationsbereich (Wahlpflicht)
oder Theorie und Aufbau von Informatonsdatenbanken (Wahlpflicht)
oder Methodik der Datenbankrecherchen (Wahlpflicht)
oder Datenverarbeitungsverfahren in Bibliotheken und Dokumentationseinrichtungen (Wahlpflicht)
oder Spezielle Probleme des Informationsmanagements (Wahlpflicht)
oder Informations- und Kommunikationstechnologie (Wahlpflicht)
oder Bibliometrie und Informetrie (Wahlpflicht)
Leistungsnachweise können in Hauptseminaren durch schriftliche Tests oder Seminararbeiten erworben werden.

3. Es sind Wahlpflichtveranstaltungen von insgesamt 32 SWS zu belegen, davon mindestens je 2 SWS in den unter 2. genannten Fachgebieten. Die entsprechenden Studienbuchseiten sind vorzulegen.

4. Nachweis der erfolgreichen Absolvierung eines Praktikums von mindestens sechs Wochen Dauer in einer Dokumentationseinrichtung, in der vorlesungsfreien Zeit während des Hauptstudiums absolvierbar. Über Möglichkeiten der Anerkennung von Zeiten beruflicher Praxis entscheidet der Prüfungsausschuß.
5. Nachweis der Teilnahme an mindestens zwei Exkursionen von in der Regel je einer Woche Dauer, davon eine außerhalb Berlins.

§ 6 Anforderungen der Magisterprüfung
(1) Die Magisterprüfung besteht aus:


1. der Magisterarbeit (im 1. Hauptfach) nach § 23 der MAPO HUB Teil I
2. einer Klausur von vier Stunden Dauer, in der aus einem, bei der Anmeldung zur Prüfung, vereinbarten Fachgebiet des gewählten Studienschwerpunkts gemäß § 5 (2) 2. bzw. § 5 (3) 2. eins von drei zur Auswahl gestellten Themen zu bearbeiten ist. Das Fachgebiet darf nicht dasjenige sein, dem das Thema der Magisterarbeit zuzurechnen ist.
3. einer mündlichen Prüfung von 60 Minuten Dauer, von denen je 30 Minuten einem vereinbarten Fachgebiet des gewählten Studienschwerpunktes gemäß § 5 (2) 2. bzw. § 5 (3) 2. als Vertiefungsgebiet zu widmen sind. Dieses Fachgebiet darf nicht identisch mit dem für die Klausur vereinbarten sein.

(2) Die Reihenfolge dieser Prüfungsleistungen (s. § 22 der MAPO HUB Teil I) entspricht den Positionen 1. bis 3., wobei jeweils eine Bewertung der einzelnen Prüfungsleistung (Magisterarbeit, Klausur) gemäß § 9 der MAPO HUB Teil I mindestens mit der Note 4,0 die Vorraussetzung für die Zulassung zur nächstfolgenden Prüfung ist.

(3) Für Behinderte kann der Prüfungsausschuß auf Antrag den Prüfungsmodus der vorgesehenen Prüfungsleistungen teilweise oder ganz ändern.
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B. Bibliothekswissenschaft als Nebenfach

§ 1 Besondere Studienanforderungen
§ 2 Regelstudienzeit, Gliederung des Studiums, Stundenumfang und Ausschluß von Fächerkombinationen
§ 3 Grundstudium
§ 4 Anforderungen der Zwischenprüfung
§ 5 Hauptstudium
§ 6 Anforderungen der Magisterprüfung


§ 1 Besondere Studienanforderungen
Bei der Meldung zur Zwischenprüfung müssen Kenntnisse (Schulabschluß bzw. äquivalente Nachweise, z.B. "Cambridge Certificate in Englisch") in zwei lebenden Fremdsprachen (darunter Englisch) nachgewiesen werden; Latinum erwünscht.


§ 2 Regelstudienzeit, Gliederung des Studiums, Stundenumfang und Ausschluß von Fächerkombinationen

(1) Die Regelstudienzeit beträgt für den MTSG Bibliothekswissenschaft als NF neun Semester im Umfang von 40 Semesterwochenstunden (SWS).

(2) Das Studium unterteilt sich in ein Grundstudium (vier Semester) und in ein Hauptstudium (fünf Semester). Der Stundenumfang beträgt im Grund- und Hauptstudium jeweils 18 SWS für den Pflicht- und Wahlpflichtbereich. Für die Lehrveranstaltungen nach freier Wahl des Studenten/derStudentin sind jeweils zwei SWS vorgesehen.
Damit wird sichergestellt, daß das Studium einschließlich der Prüfung innerhalb der Regelstudienzeit vollständig abgeschlossen werden kann.

(3) Der MTSG Bibliothekswissenschaft als NF ist mit allen an der HUB angebotenen MTSG kombinierbar.

§ 3 Grundstudium
Zulassungsvoraussetzungen für die Zwischenprüfung sind:

1. Insgesamt zwei Leistungsnachweise:
davon ein Leistungsnachweis in den Fachgebieten
Grundlagen des Bibliothekswesens (Pflicht) oder Grundlagen des Dokumentationswesens (Pflicht)
sowie ein Leistungsnachweis in den Fachgebieten
Bestandserschließung (Wahlpflicht)
oder Publikationsformenlehre (Wahlpflicht)
oder Bibliotheks- und Dokumentationsgeschichte (Wahlpflicht)
oder Bibliotheks- und Informationstechnologie (Wahlpflicht)
oder Fachspezifische Betriebslehre (Wahlpflicht)
oder Formalerschließung (Wahlpflicht)
oder Inhaltserschließung (Wahlpflicht)
oder Bibliographie (Wahlpflicht)
oder Rechtsnormen im Bibliotheks- und Dokumentationswesen (Wahlpflicht)
Leistungsnachweise können in Proseminaren durch schriftliche Tests oder Seminararbeiten erworben werden.

2. Es sind Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen von insgesamt 18 SWS zu belegen, davon über die Pflichtveranstaltungen hinaus mindestens je 2 SWS von den unter 1. genannten Fachgebieten. Die entsprechenden Studienbuchseiten sind vorzulegen.

3. Nachweis der erfolgreichen Absolvierung zweier Praktika von mindestens je drei Wochen Dauer, je eins in einer Bibliothek und in einer Dokumentationseinrichtung, in der vorlesungsfreien Zeit - in der Regel erst nach dem zweiten Fachsemester absolvierbar. Über die Möglichkeiten der Anerkennung von Zeiten beruflicher Praxis entscheidet der Prüfungsausschuß.

4. Nachweis von Kenntnissen in zwei lebenden Fremdsprachen (gemäß § 1)

§ 4 Anforderungen der Zwischenprüfung
(1) Die Zwischenprüfung besteht aus einer mündlichen Prüfungen von 20 Minuten Dauer. Bei der Anmeldung zur Zwischenprüfung ist zwischen den Fachgebieten Grundlagen des Bibliothekswesens bzw. Grundlagen des Dokumentationswesens zu wählen.

(2) Für Behinderte kann der Prüfungsausschuß auf Antrag den Prüfungsmodus ändern.

§ 5 Hauptstudium
(1) Das Hauptstudium erfolgt für einen der Studienschwerpunkte Bibliothekswesen oder Dokumentationswesen.

(2) Zulassungsvoraussetzungen für die Magisterprüfung im Schwerpunkt Bibliothekswesen sind:

1. Nachweis der erfolgreich absolvierten Zwischenprüfung.

2. ein Leistungsnachweis im Fachgebiet
Bibliotheksbetriebslehre (Wahlpflicht)
oder Bestandsaufbau und -erschließung (Wahlpflicht)
oder Bibliotheksbenutzung, Öffentlichkeits- und Programmarbeit (Wahlpflicht)
oder Bibliotheks- und Informationstechnologie (Wahlpflicht)
oder Bibliographie (Wahlpflicht)
oder Informationsvermittlung (Wahlpflicht)
oder Schrift-, Buch- und Bibliotheksgeschichte (Wahlpflicht)
Leistungsnachweise können in Hauptseminaren durch schriftliche Tests oder Seminararbeiten erworben werden.

3. Es sind Wahlpflichtveranstaltungen von insgesamt 16 SWS zu belegen, davon mindestens je 2 SWS in verschiedenen der unter 2. genannten Fachgebiete. Die entsprechenden Studienbuchseiten sind vorzulegen.

4. Nachweis der erfolgreichen Absolvierung eines Praktikums von mindestens sechs Wochen Dauer in einer Bibliothek, in der vorlesungsfreien Zeit während des Hauptstudiums absolvierbar. Über Möglichkeiten der Anerkennung von Zeiten beruflicher Praxis entscheidet der Prüfungsausschuß.

5. Nachweis der Teilnahme an mindestens zwei Exkursionen von in der Regel je einer Woche Dauer, davon eine außerhalb Berlins.
(3) Zulassungsvoraussetzungen für die Magisterprüfung im Studienschwerpunkt Dokumentationswesen:


1. Nachweis der erfolgreich absolvierten Zwischenprüfung.

2. ein Leistungsnachweis im Fachgebiet
Wissensbasierte Systeme im Bibliotheks- und Informationsbereich (Wahlpflicht)
oder Theorie und Aufbau von Informatonsdatenbanken (Wahlpflicht)
oder Methodik der Datenbankrecherchen (Wahlpflicht)
oder Datenverarbeitungsverfahren in Bibliotheken und Dokumentationseinrichtungen (Wahlpflicht)
oder Informationsmanagement (Wahlpflicht)
oder Informations- und Kommunikationstechnologie (Wahlpflicht)
oder Bibliometrie und Informetrie (Wahlpflicht)
Leistungsnachweise können in Hauptseminaren durch schriftliche Tests oder Seminararbeiten erworben werden.


3. Es sind Wahlpflichtveranstaltungen von insgesamt 16 SWS zu belegen, davon mindestens je 2 SWS in verschiedenen der unter 2. genannten Fachgebiete. Die entsprechenden Studienbuchseiten sind vorzulegen.

4. Nachweis der erfolgreichen Absolvierung eines Praktikums von mindestens sechs Wochen Dauer in einer Dokumentationseinrichtung, in der vorlesungsfreien Zeit während des Hauptstudiums absolvierbar. Über Möglichkeiten der Anerkennung von Zeiten beruflicher Praxis entscheidet der Prüfungsausschuß.

5. Nachweis der Teilnahme an mindestens zwei Exkursionen von in der Regel je einer Woche Dauer, davon eine außerhalb Berlins.



§ 6 Anforderungen der Magisterprüfung
(1) Die Magisterprüfung besteht aus:

1. einer Klausur von zwei Stunden Dauer, in der aus einem vereinbarten Fachgebiet des gewählten Studienschwerpunkts gemäß § 5 (2) 2. bzw. § 5 (3) 2. eins von drei zur Auswahl gestellten Themen zu bearbeiten ist.

2. einer mündlichen Prüfung in einem vereinbarten Fachgebiet des gewählten Studienschwerpunktes gemäß § 5 (2) 2. bzw. § 5 (3) 2. als Vertiefungsgebiet von 30 Minuten Dauer. Dieses Fachgebiet darf nicht mit dem für die Klausur vereinbarten identisch sein.
(2) Die Reihenfolge dieser Prüfungsleistungen (s. § 22 der MAPO HUB Teil I) entspricht den Positionen 1. und 2., wobei eine Bewertung der Klausur gemäß § 9 der MAPO HUB Teil I mindestens mit der Note 4,0 die Vorraussetzung für die mündliche Prüfung ist.

(3) Für Behinderte kann der Prüfungsausschuß auf Antrag den Prüfungsmodus der vorgesehenen Prüfungsleistungen teilweise oder ganz ändern.

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